EM 2020/2021 Spielball Uniforia von adidas + EM Finale & Halbfinale + alle EM Spielbälle

Die EM 2020 im Sonderformat: 12 Länder, 12 Stadien, 12 GPS Daten. Auf dem bunten EM 2020 Spielball sind die GPS Daten aller 12 Spielorte eingesetzt. 

Den EM Spielball für die EM 2020 gibt es seit dem 6. November 2019, als der Ball namens „Unifornia“ vorgestellt wurde. Einen offiziellen Spielball gibt es seit der EM 1972 und er existiert inzwischen in der zwölften Auflage. Eine Übersicht über die EM Bälle der Vergangenheit gibt es weiter unten.

Der neue Spielball der UEFA EURO 2020 - der Uniforia!
Der neue Spielball der UEFA EURO 2020 – der Uniforia!
Aktuelle News zum EM-Halbfinale Spanien gegen Italien

EM Spielball für Halbfinale und Finale

In den beiden Halbfinalen und dem Endspiel der UEFA EURO 2020 wird es einen extra neu designten Spielball geben.  Der „Uniforia Finale“ nimmt optisch Bezug auf die Austragungsstätte der drei Spiele. „Zu den neuen Details gehören Wasserzeichen-Elemente des Wembley-Stadions (…) sowie ein ausgeprägter weißer Druck für ein leuchtendes Erscheinungsbild“, teilte die UEFA mit. Für die weiteren Farben in Form von Pinselstrichen dienten „bekannte Londoner Symbole“ und der „Londoner Nachthimmel“ als Inspiration.

Der neue EM Spielball fürs Halbfinale und Finale
Der neue EM Spielball fürs Halbfinale und Finale

Der EM-Spielball Unifornia 2021

Was wäre die Fußball EM ohne einen eigenen Spielball? Der Ball ist steht im Mittelpunkt des Spiels – um ihn dreht sich alles. Es gibt unzählige Floskeln, Synonyme oder Geschichten, die sich im Laufe der Jahre rund um das runde Leder herausgebildet haben. „Das Runde muss ins Eckige“, lautet zum Beispiel ein bekanntes Zitat.

Bei der EM 2020 wird der Unifornia EM Spielball gepasst, gekickt, gehalten, angeschnitten und noch vieles mehr – bei jeder Spielszene ist der Ball im Bild und alle Augen richten sich darauf. Damit das Ganze bei der EM 2020 auch gut aussieht haben sich die UEFA und Hersteller Adidas ein neues Design einfallen lassen. Der neue EM Spielball 2020 wurde am 6. November 2019 vorgestellt und trägt den Namen Unifornia. Das ist eine Wort Neuschöpfung aus den englischen Begriffen für Kraft und Euphorie (Unity & Euphoria). „Die Europameisterschaft ist eine großartige Gelegenheit, um die Kraft zu zeigen, die in einer Gemeinschaft steckt“, sagte adidas-Produktdesignerin Anika Marie Kennaugh.

Wie sieht der neue EM Ball 2020 aus?

Der neue EM Ball 2020 hat Design Features wie schwarzgraue Striche die aussehen wie Pinselstriche, dazwischen neonfarbene Linien in blau, rot und gelb sowie hellgraue Prints mit den GPS Koordinaten der Spielorte. Die pinselstrichartigen Linien verlaufen im Zick-Zack über den gesamten Ball – die Pinselstriche symbolisieren das Verschwimmen von Grenzen und Begrenzungen bei der EM in 12 Ländern. Die farbenfrohen Neonstreifen stehen für die Diversität und das Zusammenbringen der verschiedenen EM Teilnehmer.

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Der Original EM Spielball Uniforia kommt mit dem einzigartigen Hi-White Material – damit ist der Ball für Spieler auf dem Platz besser sichtbar. Der EM Ball 2020 ist in verschiedenen Ballgrößen erhältlich.

Der Qualifikationsball – der Adidas Conext 19

Der UEFA European Qualifiers Qualifikationsball Adidas Conext 19 ähnelt optisch dem Ball Tricolore der WM 1998. Auffällig sind die Farben des Qualifikationsball Adidas Conext 19: Color Weiß, Solar Gelb, Solar Rot und Football Blau. Die Grundfarbe ist weiß. Die leuchtenden Farben gelb, rot und blau sind in einem Farbverlauf auf dem Design Prints zu sehen.

Der Schnitt der Naht wurde für den Conext 19 im Vergleich zum EM 2016 Ball angepasst. Diesmal wird der EM Ball aus unterschiedlichen gerade zugeschnittenen Teilen zusammengenäht, während der EM 2016 Ball Beau Jeu rund geschnittenen Teilen genäht war. Die Materialbeschaffenheit und der Schnitt der Einzelteile sind mit entscheidend für das Flugverhalten des Balles. Der EM Ball 2020 Uniforia hat einen ähnlichen Schnitt wie der Conext 19.

Alle EM Spielbälle von 1972 bis heute

Alle EM Spielbälle von 1972 bis heute
Alle EM Spielbälle von 1972 bis heute
EM Ball NameEM JahrLand
Telstar DurlastEM 1972Belgien
Telstar DurlastEM 1976Jugoslawien
Tango ItaliaEM 1980Italien
Tango MundialEM 1984Frankreich
Tango EuropaEM 1988Deutschland
Etrusco UnicoEM 1992Schweden
Questra EuropaEM 1996England
Terrestra SilverstreamEM 2000Belgien & Niederlande
RoteiroEM 2004Portugal
EuropassEM 2008Österreich & Schweiz
Tango 2012EM 2012Polen & Ukraine
Beau Jeu 2016EM 2016Frankreich
UniforiaEM 202011 Länder

Der Telstar bzw. Telstar Durlast – 1972 und 1976
Während der EURO 1972 in Belgien kam auch auf Europa-Ebene erstmals der Telstar zum Einsatz. Der Telstar wurde für die WM 1970 in Mexiko entwickelt und sollte nicht nur über die folgenden zehn Jahre hinweg das Bild des Fußballs prägen – der Telstar ist in seinem äußeren Erscheinungsbild sozusagen das Urbild, das Stereotyp eines Fußballs.
Erstmals wurde zur Herstellung eines Fußballs anstelle von Lederstreifen auf Fünf- und Sechsecke gesetzt. Diese wurden miteinander verbunden und ergaben den bis dahin „rundesten“ Fußball der Geschichte. Die Zusammensetzung sah wie folgt aus: Insgesamt wurden 12 schwarze Fünfecke und 18 weiße Sechsecke verwendet. Ein schwarzes Fünfeck war von fünf weißen Sechsecken umgeben – so erhielt der Fußball sein bis heute in der allgemeinen Wahrnehmung typisches Schwarz-Weiß-Muster und Aussehen. Bittet man Menschen darum, einen Fußball zu zeichnen, wird in fast allen Fällen der Telstar oder Telstar Durlast erkennbar sein.
Der Telstar, welcher in einer etwas neueren Auflage Telstar Durlast heißt, ist wie alle folgenden, offiziellen Bälle der UEFA von Adidas entwickelt worden. Sein Name leitet sich vom ersten zivilen Kommunikationssatelliten ab, der für Fernsehübertragungen eingesetzt wurde. Das klassische Schwarz-Weiß Design des Balles ist kein Zufall, da in damaligen Schwarz-Weiß Fernsehübertragungen die älteren, braunen Ledermodelle nur schwer wahrgenommen werden konnten. Dem sollte der schwarz-weiße Telstar entgegenwirken (Kontrastwirkung).
Der Telstar Durlast wurde auch 1974 in Deutschland (WM) und während der EURO 1976 in Jugoslawien eingesetzt. 1978 folgte in Argentinien der Tango Durlast

Offizielle Spielbälle der Europameisterschaften bis 2012 (AFP PHOTO/CHRISTOF STACHE)
Offizielle Spielbälle der Europameisterschaften bis 2012 (AFP PHOTO/CHRISTOF STACHE)

Der Tango – 1980, 1984 und 1988 im Einsatz
Der Tango ist nicht nur ein Tanz oder eine Musikrichtung, deren Ursprünge in Südamerika, in Argentinien, zu suchen sind, auch ein Fußball erhielt diesen klingenden Namen. Passenderweise wurde der offizielle Fußball der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien Tango (Rosario) genannt. In weiterer Folge wurden diese Bälle auch für Europameisterschaften verwendet, mit leichten Veränderungen bezüglich Namensgebung, Technik und Design.
1980 kam der Tango Italia während der Europameisterschaft in Italien zum Einsatz. Dessen Farbgebung war noch immer schwarz-weiß, das Muster hatte sich gegenüber den Telstar-Modellen aber etwas verändert. Die 12 Fünfecke waren nun weiß, die 20 Sechsecke wurden mit je einer sogenannten Triade bedruckt. So vermittelte der Ball einen ganz besonderen Eindruck, nämlich jenen, dass dieser mit zwölf identischen Kreisen versehen wäre. Dieses Grundmuster der weißen Fünfecke und der mit Triaden bedruckten Sechsecke wurde bis zur WM 2002 beibehalten.
Ab diesem Zeitpunkt wurde auch darauf geachtet, dass die Lederbälle weniger Wasser durchlässig waren. Der Tango Italia wurde an der Oberfläche imprägniert, der Tango Mundial von 1984 enthielt zudem wasserdichte Nähte. Rein optisch unterschied sich der Spielball der EURO 1984 in Frankreich, der eben erwähnte Tango Mundial, von seinem Vorgänger nur minimal.
Auch während der EURO 1988 in Deutschland wurde mit einem Tango gespielt, dem Tango Europa. Dieser war eine Kopie des vorangegangenen Tango Azteca, optisch glich er dem Tango Italia bzw. Tango Mundial. Dieser Tango Europa wurde nun nicht mehr aus Leder hergestellt, sondern aus einem vollsynthetischen Material. Dies reduzierte nicht nur die Wasseraufnahme, dieser Ball war auch strapazierfähiger und konnte auf verschiedensten Untergründen und unter verschiedensten klimatischen Bedingungen verwendet werden.

Der Etrusco Unico – Schweden 1992
Der Spielball der EURO 1992 wurde bereits zuvor für die WM-Endrunde 1990 in Italien entwickelt. Optisch glich er seinen Vorgängern, den Tango-Bällen, lediglich die Gestaltung der schwarzen Triaden war etwas verändert worden. Hierfür wurden etruskische Gestaltungselemente verwendet. Da der Ball eins zu eins von 1990 übernommen wurde, änderte man auch den Namen für die EM in Schweden nicht.
In technischer Hinsicht hatte auch dieser Ball eine Neuheit vorzuweisen – das Innenleben des Balles hatte sich verändert. Dort wurde erstmals eine Schicht aus schwarzem Polyurethan-Schaum verwendet, um den Ball zu 100 Prozent wasserabweisend zu machen. Zudem meinten viele Spieler, dass der Etrusco Unico sich besser bespielen ließ und man damit härtere Schüsse abgeben konnte.

Der Questra Europa – England 1996
Der Questra wurde für die WM 1994 in den USA entwickelt. Dieser Ball wurde erstmals mit fünf Polyethylenschaum-Schichten überzogen, um ihn kontrollierbarer zu machen. Aufgrund dieser besonderen Oberfläche war es auch möglich, höhere Schussgeschwindigkeiten zu erzielen, da der Ball eine höhere Energierückgabe gewährleistete. Rein optisch blieb das Grundprinzip der Fünf- und Sechsecke mit Triaden erhalten, allerdings war es mittlerweile üblich, dass die Bälle farblich und auch bezüglich des Designs an das Gastgeberland angepasst wurden. Die Triaden bestanden aus drei blauen Löwen, in deren Mitte sich jeweils eine rote Rose befand.

Der Terrestra Silverstream – Belgien und Niederlande 2000
Erstmals fand eine Europameisterschaft in zwei Ländern statt. Die Farbe Silber war ein Kompromiss, ebenso das schlichte Design, da ein Ball kaum Platz für die Landesfarben und typischen Elemente zweier Länder bietet. Farblich wollte man so an den Schimmer mancher Flüsse in Belgien und den Niederlanden erinnern, wie sie in der Morgensonne erscheinen.
Technisch glich der Ball jenem, der zwei Jahre zuvor für die WM 1998 in Frankreich entwickelt wurde. Hier wurde ein syntaktischer Schaum verarbeitet, der eine „dichte und regelmäßige Matrix aus mit Gas gefüllten, einzeln verschlossenen und strapazierfähigen Mikroblasen“ bildete. Das beeinflusste die Formbeständigkeit positiv und ermöglichte eine gleichmäßigere Kraftaufnahme.

Der Roteiro – Portugal 2004
Der Name Roteiro leitet sich von einem der berühmtesten Portugiesen der Geschichte ab, von Vasco da Gama. Dessen Logbuch trug den Namen Roteiro. Die aqua-metallische Farbe sowie die dunkelblauen Streifen repräsentierten das Meer und den Himmel, feine silberne Linien standen für das Koordinatensystem.
Der Roteiro war der erste Ball, der nicht genäht wurde. Hier wurden die einzelnen Bestandteile mit einer thermischen Klebetechnik zusammengefügt, diese bestanden aus dem Kunststoff Polyurethan. Auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils wurde ein kleines Gewicht befestigt, um die Unwucht auszugleichen (ähnlich wie bei Autoreifen). Bei den Spielern kam dieser Ball aber nicht gut an.

Der Europass – Österreich und Schweiz 2008
Der Europass wurde gleich wie der Spielball der WM 2006 in Deutschland, der „+Teamgeist“, aus 14 Panels zusammengefügt (Klebetechnik). Das Fünf- und Sechseckmuster hatte sich somit endgültig verabschiedet. Neu war hier auch die Oberfläche des Balles – diese war nicht mehr glatt, sondern fein strukturiert, um eine höhere Griffigkeit zwischen Ball und Fußballschuh und somit auch eine bessere Ballkontrolle zu ermöglichen. Der technische Fachbegriff dafür lautet PSC-Texture. Diese sollte auch perfekte Flugeigenschaften gewährleisten. Auch dieser Ball war silberfarben, mit zur Hälfte rot-geränderten schwarzen Kreisen. Für das Finale gab es eine eigene Variante – den Europass Gloria, dessen Design ein wenig verändert wurde.

Der Tango 12 – Polen und die Ukraine 2012
Der bislang letzte Ball, der für eine Europameisterschaft produziert wurde, ist der Tango 12. Dieser ähnelt den klassischen Tango-Bällen von früher optisch, technisch hat er mit diesen jedoch nichts mehr gemein. Die Triaden wurden in den Landesfarben der beiden Gastgeberländer gestaltet, die Grundfarbe klassisch Weiß. Der Ball selbst besteht zu 70 Prozent aus Polyurethan und zu 30 Prozent aus Kunstleder. Die sogenannten 3D-Panels wurden auch hier wieder thermisch verklebt.

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