Schweiz EM 2020 – Kader, Stars & Schweiz EM Trikot 2020

Schweiz bei der EM 2020

Für die Fußball-Europameisterschaft 2020, die in ganz Europa stattfindet, hat sich die Schweizer Nationalmannschaft erfolgreich qualifiziert. Die Kicker aus unserem Nachbarland werden bei Jubiläumsturnier der UEFA zum fünften Mal an einer EM teilnehmen. Das beste Ergebnis ist bis heute das Achtelfinale bei der letzten EM. Die Schweizer Nationalmannschaft, auch Nati genannt, hat dabei verschiedene Spieler in ihren Reihen, die im europäischen Fußball bestens bekannt sind. Insbesondere aus der heimischen Bundesliga spielen viele Spieler in den Reihen der Eidgenossen.

Die Schweiz hat sich als Gruppensieger der Gruppe D vor Dänemark und Irland für die Fußball EM 2020 qualifiziert. (Foto: Shutterstock)
Schweiz bei der EM 2020
Mannschaft:Schweiz
Verband: UEFA
Spitzname:Nati
gegründet:07.04.1895
Farben:rot-weiß
Mitgliederzahl:208.000
Homepage:http://www.football.ch

Gegen wen spielt die Schweiz bei der Fußball EM 2020?

Die Schweiz spielt in der EM Gruppe A gegen die Türkei , Italien und Wales .

DatumTeam 1Erg.Team 2Austragungsort
11.06.2021🇹🇷 Türkei-:-🇮🇹 Italien🇮🇹 Rom
12.06.2021🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 Wales-:-🇨🇭Schweiz🇦🇿 Baku
16.06.2021🇹🇷 Türkei-:-🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 Wales🇦🇿 Baku
16.06.2021🇮🇹 Italien-:-🇨🇭Schweiz🇮🇹 Rom
20.06.2021🇨🇭Schweiz-:-🇹🇷 Türkei🇦🇿 Baku
20.06.2021🇮🇹 Italien-:-🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 Wales🇮🇹 Rom

Wie hat sich die Schweiz qualifiziert?

Die Schweizer Nationalmannschaft musste in der Qualifikationsgruppe in der Gruppe D antreten. Dort trafen die Eidgenossen auf die dänische, die irische, die georgische und die Nationalmannschaft von Gibraltar. Von Beginn an gehörten die Schweizer mit den Nationalmannschaften Irlands und Dänemark zu den Favoriten. Letztendlich wurde es ein Dreikampf in der Gruppe D, bei dem sich die Schweizer Nationalmannschaft durchsetzen konnte. Mit 17 Punkten hieß es nach acht Spieltagen Platz 1 und damit die direkte EM-Qualifikation für das Turnier im nächsten Jahr. Der Jubel Zuhause war groß – die fünfte EM-Teilnahme soll das Ergebnis von der letzten Europameisterschaft noch einmal toppen.

EM-Quali-2020 Tabelle Gruppe D

EM-Quali-2020 Tabelle Gruppe D
Nr.LandSp.GUVToreTDPkt.
1🇨🇭 Schweiz852119:61317
2🇩🇰 Dänemark844023:61716
3🇮🇪 Irland83417:5213
4🇬🇪 Georgien82247:11-48
5🇬🇮 Gibraltar80083:31-280

Chancen der Schweiz – Wird die Schweiz Europameister 2020?

Dass die Schweiz Europameister wird, ist wohl relativ utopisch. Die schweizerischen Fußballer gehören nicht zu den großen Favoriten auf den EM Sieg im nächsten Jahr. Vielmehr muss und wird es das Ziel der Schweizer sein, die Vorrundengruppe zu überstehen. Alles was danach kommt, hängt von der jeweiligen Tagesform und dem Gegner ab. Ein erneutes Erreichen des Achtelfinales oder sogar das Erreichen des Viertelfinales wären die besten Ergebnisse für die Schweizer Nationalmannschaft bei einer Fußball-Europameisterschaft. Man kann gespannt sein, was die Schweizer Kicker bei der EM im nächsten Jahr erreichen werden.

Wettquoten
Schweiz

Der Kader der Schweiz – wer sind die Stars?

Einige große Namen gibt es in den Reihen der Schweizer Nationalmannschaft. Darüber hinaus sind viele Spieler insbesondere hierzulande bestens bekannt. Entweder verdienen die Spieler der Schweizer Nati noch heute ihr Geld in deutschen Vereinen oder haben über mehrere Jahre in der hiesigen Bundesliga gespielt.

Im Tor der Schweizer Nationalmannschaft gilt der Torwart von Borussia Mönchengladbach Yann Sommer als gesetzt. Trotz jüngerer Konkurrenz wird Sommer wohl auch bei der EM 2020 im Tor der Schweizer stehen.

Auch in der Abwehr dominieren die Spieler aus der Bundesliga. Das Gerüst in der Verteidigung sind zwei junge Innenverteidiger, die bei deutschen Top-Vereinen spielen. Nico Elvedi und Manuel Akanji bilden die Schweizere Innenverteidigung. Darüber hinaus ist auch der linke Außenverteidiger hierzulande bekannt. Ricardo Rodriguez spielt heute beim AC Mailand und ist Teil der schweizerischen Nationalmannschaft. Der Ex-Spieler vom VfL Wolfsburg wird links hinten auflaufen, während auf der anderen Seite der heutige Wolfsburger Abwehrspieler Kevin Mbabu spielt.

Im Mittelfeld der Schweizer Nationalmannschaft spielt Denis Zakaria von Borussia Mönchengladbach. Gemeinsam mit dem Ex-Borussen Granit Xhaka, der seit mehreren Jahren in der englischen Premier League beim FC Arsenal spielt, ist für Kreativität gesorgt.

Im Sturm der Schweizer dreht sich heute alles um den Ex-Bundesligaspieler von Eintracht Frankfurt Haris Seferovic. Nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon entwickelte sich Seferovic prächtig weiter, holte die portugiesische Torjägerkanone und ist heute nicht aus der Schweiz wegzudenken.

Der Marktwert der Spieler

Auch wenn der Marktwert der Schweizer Nationalmannschaft sicherlich nicht mit dem Marktwert der besten Nationalmannschaften Europas vergleichbar ist, gibt es doch einige Spieler, die sich im nennenswerten Millionenbereich befinden.

In der Abwehr ist Manuel Akanji von Borussia Dortmund der wertvollste Eidgenosse. Mit einem Marktwert von 40 Millionen Euro ist er zugleich der teuerste Schweizer Spieler. Diese Ehre muss sich Akanji jedoch mit Granit Xhaka vom FC Arsenal London, für den ebenfalls ein Marktwert von 40 Millionen Euro veranschlagt wird. Den beiden wertvollsten Kickern folgen Elvedi und Zakaria von Gladbach mit einem Marktwert von 30 bzw. 28 Millionen Euro.

Historie – die letzten Europameisterschaften

Das letzte Turnier der Schweizer Nati war die WM 2018 in Russland. Dort trafen die Schweizer in einer schweren Vorrundengruppe auf Brasilien, Serbien und Costa Rica. Letztendlich setzten sich die Schweizer mit fünf Punkten auf Platz 2 hinter Brasilien durch. Ungeschlagen ging es in die KO-Runde. Dort unterlagen die Eidgenossen im Achtelfinale jedoch der schwedischen Nationalmannschaft in einem offenen Spiel. Nach der 1:0 Niederlage ging es zurück in die Heimat.

Schweiz WM Bilanz

Die letzte Fußball-Europameisterschaft der UEFA fand 2016 in Frankreich statt. In der Gruppe trafen die Schweizer auf den Gastgeber aus Frankreich. Ungeschlagen gelang das Erreichen der KO-Runde. Dies gelang den Schweizern bis dato noch nicht. Im Achtelfinale unterlag die Schweiz dann der polnischen Elf im Elfmeterschießen.

Bei der EM-Qualifikation für das Turnier im Jahr 2012 zogen die Schweizer den Kürzeren. In einer Gruppe mit England reichte es letztendlich nur für den dritten Platz hinter Montenegro. Die EM 2012 musste ohne die Schweiz stattfinden.

Schweiz EM Bilanz

Bei der EM 2008 glückte demgegenüber die Qualifikation. Allerdings waren die Schweizer in der Vorrunde chancenlos. Nach zwei Niederlagen gegen Tschechien und die Türkei genügte der Sieg gegen Portugal nicht. Als Gastgeber schied die Schweiz bereits in der Vorrunde aus.

Wer ist der Trainer?

Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft ist ein Jugoslawe. Der in Sarajevo geborene Vladimir Petkovic trainiert bereits seit der WM 2014 die Nationalmannschaft der Schweiz. Nach zahlreichen Stationen bei unterschiedlichen Vereinen schenkte der Schweizer Fußballverband Petkovic das Vertrauen. Insbesondere seine Erfolge bei Lazio Rom, die im Gewinn des italienischen Pokals endeten, führten dazu, dass der Schweizer Fußballverband auf den Jugoslawen aufmerksam wurde. Dabei wurde Petkovic der Nachfolger vom in Deutschland bestens bekannten Ottmar Hitzfeld. Durch seinen Erfolg bei der Europameisterschaft 2016 und dem besten Ergebnis aller Zeiten entschieden sich die Verantwortlichen vorzeitig, Petkovic das Vertrauen bis zur EM 2020 zu schenken.

Steindy, AUT vs. SUI 2015-11-17 (122), CC BY-SA 3.0

Die EM Trikots der Schweiz

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2020 im nächsten Jahr werden die Schweizer mit einem neuen Trikot auflaufen. Wie zu jedem Turnier entwerfen die Designer ein neues Jersey, mit welchem die Fußballer auflaufen werden. Das Auswärtstrikot ist dabei überwiegend weiß – vier farbliche Farben befinden sich auf der Vorderseite. Diese stehen für die vier Sprachen, die in der Schweiz gesprochen werden. Das Heimtrikot wird wohl bordeauxrot sein. Dies bedeutet, dass die Schweizer für ein wenig Abwechslung sorgen – grundsätzlich dominiert das klassische Rot bei den Shirts der Schweizer.

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